Ambulante Arbeitstherapie

Arbeitstherapie ist schon im stationären Rahmen ein  besonders wichtiges Angebot, da der Patient auf diesem Gebiet nicht selten erstmals wieder Erfolge erleben kann, so dass seine Selbstwirksamkeitserwartung steigt.

 

Dass Menschen für der eigenen Hände Arbeit bereit sind, Geld zu zahlen, ist von unschätzbarem Wert für viele Patienten.

 

Patienten, die im stationären Rahmen die Arbeitstherapie als besonders hilfreich erlebt haben, können das ambulant fortsetzen. Die Verordnung erfolgt über ein Ergotherapierezept oder über einen von der Krankenkasse genehmigten Antrag auf teilstationäre Arbeitstherapie (TAT).

 

Teilstationäre Arbeitstherapie ist ein in der Klinik Marienheide und in der Universitätsklinik Düsseldorf entstandenes und von uns weiterentwickeltes Konzept, das  noch nicht rehabilitationsfähigen psychisch kranken Patienten, die in der Lage sind, wenigstens 3 Stunden am Tag Arbeitstherapie zu machen, die Möglichkeit bietet, bis zu 9 Monate lang mit steigender Belastung arbeitstherapeutisch tätig zu sein.

 

Vielen Patienten gelingt es über diese Maßnahme, wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen oder wenigstens rehabilitationsfähig zu werden und in ein  Rehabilitationsprojekt oder eine andere berufsfördernde Maßnahme übernommen zu werden.

 

Die teilstationäre Arbeitstherapie wird in den Bereichen EDV-Büro-Training, Holzwerkstatt, Gärtnerei und Hausmeisterservice angeboten.

 

Anträge können unter den oben genannten Bedingungen von jedem niedergelassenen Psychiater, von unserer Institutsambulanz oder auch vom stationär behandelnden Arzt gestellt werden. Hierbei beraten wir Sie gerne.

Kontakt

Koordinator:

Frank Zamath

 

Tel.: (02203) 3691 - 10901

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