Station Lukas

Die Station Lukas ist eine offene allgemeinpsychiatrische Station für erwachsene Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen. 

Insgesamt stehen 18 Behandlungsplätze zur Verfügung, mit einem Schwerpunkt auf der Behandlung von Psychosen.

Die Station bietet eine ruhige und unterstützende Umgebung für Menschen, die sich in einer seelischen Krise befinden und intensive Hilfe benötigen. Ziel ist es, die psychische Stabilität zu fördern, Belastungen zu verringern und neue Perspektiven für den Alltag zu entwickeln.

Behandlung und Therapie

Die Behandlung erfolgt leitliniengerecht durch ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen, Pflegefachpersonen, Psychologinnen sowie Therapeut*innen verschiedener Fachrichtungen.

Angehörige können — sofern gewünscht und mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten — in die Behandlung einbezogen werden.
 

Zum Behandlungsangebot gehören unter anderem:

  • psychiatrische Diagnostik und medikamentöse Behandlung
  • psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • psychoedukative Angebote
  • verschiedene Therapieangebote wie Ergo- und Bewegungstherapie
  • Unterstützung im Umgang mit Alltag und Erkrankung

Offene Station mit strukturierter Tagesgestaltung

Als offene Station bietet die Station Lukas einen sicheren Rahmen mit möglichst viel Eigenständigkeit. Patientinnen und Patienten können sich frei auf der Station bewegen. Besuch und Ausgang sind nach Absprache mit dem Behandlungsteam möglich.
Der Alltag ist klar strukturiert und umfasst therapeutische Angebote, Aktivitätszeiten sowie Phasen für Ruhe und Rückzug.

Ziel der Behandlung

Ziel ist die Stabilisierung der psychischen Gesundheit und die Förderung der Selbstständigkeit im Alltag. Bereits während des Aufenthalts wird gemeinsam geplant, wie es nach der Entlassung weitergeht. Dazu gehört auch die Organisation ambulanter Hilfen und weiterführender Behandlungsangebote.

Informationen für Angehörige

Psychische Erkrankungen betreffen häufig auch das familiäre Umfeld. Angehörige können — mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten — in Gespräche einbezogen werden. Dies kann helfen, die Erkrankung besser zu verstehen und den Umgang im Alltag zu erleichtern.

Informationen zu Besuchsmöglichkeiten erhalten Sie beim Stationsteam.

Unsere weiterführenden Angebote für Angehörige